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Aktuelle Informationen über Heilbäder, Kurorte, Ferienziele, Gesundheitsurlaub, Fitness-Angebote, Wellness-Arangements und Aktivurlaub.

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Oktober 2011

Heilbäder und Kurorte - Kompetenz-Zentren für die Gesundheit

Die meisten der deutschen Heilbäder und Kurorte sind für die aktuellen Entwicklungen und Chancen des Zukunftsmarkts Gesundheitstourismus gerüstet. Das zeigt ein Vergleich mit den Herausforderungen, die der Branchenreport Heilbäder und Kurorte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie untersucht hat, so Vizepräsident Prof. Rudolf Forcher vom Deutschen Heilbäderverband. Er ist sich sicher: Tourismus gibt es an vielen Orten, nachhaltig wirkender Gesundheitstourismus dagegen kann nur in Heilbädern und Kurorten sinnvoll gestaltet werden. Als Trainingscamps für eine gesundheitsorientierte Lebensführung verfügen diese höchst prädikatisierten Orte über eine komplett darauf ausgerichtete Infrastruktur, eine hohe Facharztdichte und innovative Angebote, die Gesundheit zum Erlebnisfaktor werden lassen. Trotzdem aber bleibe ein Umdenken und eine Spezialisierung auch bei den Heilbädern und Kurorten notwendig.

Investitionen in gesunde Zukunft

Wie intensiv sich die Heilbäder auf eine zeitgemäße Zukunft ausgerichtet haben, zeigt beispielhaft die Sächsische Staatsbäder GmbH Bad Elster und Bad Brambach. In die Infrastruktur dieser beiden Kurorte im Vogtland wurden in den letzten Jahren nicht weniger als 150 Millionen Euro investiert – in denkmalgeschützte Bäderarchitektur ebenso wie in moderne Therapie- und Wohlfühlzentren. Da wurden große Bade- und Saunalandschaften angelegt und Angebote mit Naturmoor, Mineralheilwasser und Radon entwickelt, die im frei kombinierbaren Baukastensystem ein individuelles Gesundheitsprogramm ermöglichen. „Gesundheit fördern, Natur anwenden und Kultur erleben“ heißt dabei unsere Devise – so Staatsbad-Geschäftsführer Gernot Ressler.

Heilquelle vom Schäfer entdeckt

Aber auch das nordwürttembergische Bad Mergentheim hat viele Millionen in seine Infrastruktur investiert, seit vor 185 Jahren die salzhaltige Wilhelmsquelle von einem Schäfer entdeckt wurde. Dass es dort im Taubertal zudem auch vorzügliche Weine gibt, macht die Erlebnisfreuden sicherlich noch angenehmer.

Fotowettbewerb Kurpark

Zu den besonders gefragten Einrichtungen gehört in den meisten Heilbädern natürlich auch der Kurpark, oft – wie im lippischen Bad Salzuflen - um einen riesigen Landschaftspark erweitert. Solche Anlagen werden besonders an den Wochenenden von vielen Gäste auch zur Kurzzeiterholung frequentiert. Wer dabei besonders schöne Motive entdeckt, ist jetzt beim Fotowettbewerb „Kurpark genießen und Foto schießen“ der Interessengemeinschaft „Park im Kurort“ – ein Gartennetzwerk unter dem Dach des Deutschen Heilbäderverbandes e.V. – eingeladen, wobei die Laufzeit des Wettbewerbs jetzt bis zum 31. Oktober verlängert wurde. Damit sollen die Parks nicht nur als Orte der Erholung, sondern auch als Fitnessstätten breiter kommuniziert werden. (www.park-im-kurort.de/fotowettbewerb.html).

Modern und mit starker Medizin

Natürlich wissen die Kurorte auch, was ihre modernen Gäste wünschen, und bieten – wie etwa Königstein im Taunus – auch Segway-Touren an – Ausflüge mit elektrisch angetriebenen Gefährten auf zwei Rädern, die man durch Verlagerung des Körpergewichts in Bewegung setzt. Auf Medizinreisen in Deutschland setzt im Themenjahr Gesundheit natürlich auch die Deutsche Zentrale für Tourismus. Und dabei geht es keinesfalls nur um Universitätskliniken, sondern auch um heilendes Moor – wie etwa im Naturpark Dübener Heide oder in vielen oberschwäbischen und oberbayerischen Bädern – und natürlich auch insgesamt um abwechslungsreiche Bäderländer wie etwa in Niedersachsen mit seinen 30 Heilbädern und Kurorten und einem Spektrum von Kompaktkuren sowie ambulanten Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen bis zu Mutter-Kind-Maßnahmen

Hohe Reha-Qualität hilft sparen

Wichtig für die Heilbäder sind aber auch Maßnahmen, wie sie vom Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Westfalen gefordert werden: dauerhafte hohe Qualitätsstandards bei der Rehabilitation. Dafür wurde ein Thesenpapier erarbeitet, das in die aktuellen politischen Diskussionen eingebracht werden soll – denn „Rehabilitation lohnt sich“, so die Rentenversicherung – sie trage zur Reduzierung der Krankheitskosten bei, vermeide vorzeitige Rentenzahlungen und ermögliche den Versicherten die Teilnahme am Leben in der Gesellschaft und im Beruf.

Von Apfeltagen bis Domspatzen

Besonders schön ist natürlich auch die herbstliche Zeit in Kurorten – mit vielen anregenden Veranstaltungen. Ob mit dem Apfeltag in Eberbach am Neckar, dem „Goldenen Herbst“ in Bad Wurzach oder den Radel-Tagen mit Rückenwind in Bad Wildbad. Ebenso natürlich bei der farbenfrohen Hubertusjagd im thüringischen Friedrichroda, den Herbsttouren durch gleich drei Mittelgebirge rund um Bad Soden-Salmünster oder dem Wandermarathon im hessischen Bad Endbach. Und nicht zuletzt bei der mittelalterlichen Kräuter-Entführung in Bad Münstereifel. Und hochkarätig sind auch wieder die Veranstaltungen – ob ein Konzert der Regensburger Domspatzen im Dom zu St. Blasien, die europäische Orgelakademie Albert Schweitzer in Königsfeld oder die Wallgrabenkonzerte in Bad Münstereifel, um nur einige zu nennen. Und überall kann man diese inneren und äußeren Erlebnisse natürlich auch intensiv nachwirken lassen in den Bade- und Thermaltempeln.. . -ass-

 
 
   


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